Ich glaube ich stecke in letzter Zeit in einer kleinen Lebenskrise. Durch meine Arbeit im Seniorenheim sehe ich halt tagtäglich wie vergänglich das Leben ist.Gerade dann,wenn sie sich gut eingelebt haben und ich eine Beziehung zu ihnen aufgebaut habe, dann sterben sie schon. Ich habe das einem Kumpel von mir erzählt und er fragte mich daraufhin nur:" Bist du jetzt etwas schwul geworden?" Ich finde das allerdings ganz und gar nicht "schwul". Mir wird nur momentan immer mehr bewusst, dass alles ein Ende hat und vorallem das ich später nicht so enden möchte. Viele der alten Leute haben keine Familie die sich um sie kümmert. Wenn sie zur Belastung werden,dann werden sie zu uns abgeschoben. Was ist denn das für eine Gesellschaft? Das macht mich echt wütend. Natürlich kann ich auch verstehen,dass nicht jeder zu Hause pflegen kann,weil man selber einen Job hat und Vollzeitpflege wird halt auch nicht wirklich gut bezahlt. Ich glaube man bekommt bei der Pflegestufe 2 etwa 440 Euro von der Pflegekasse,wenn man selbst pflegt. Ich meine, wer soll davon denn bitte leben?
Aber wäre es bei vielen Fällen nicht trotzdem möglich,einen ambulanten Pflegedienst zu beauftagen und die Senioren noch in ihren Wohnungen zu belassen? Ich habe schon oft gehört:" Das hier wird nie mein zu Hause werden, ich möchte bald sterben." Und in den meisten Fällen wird dies dann auch bald so geschehen. Neulich hat mir eine 82-jähirge Dame sogar erzählt,dass ihre Schwiegertochter sie zu uns ins Heim "gesteckt" hat, weil sie möchte, dass sie bald stirbt,damit sie ihr Erbe kassieren kann. Ob das der Wahrheit entspricht kann ich nicht sagen, aber schon allein der Gedanke ist doch furchtbar. |
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| Anlässlich meines 21. Geburtstages habe ich ein paar Tage frei bekommen und bin nach hause zu meiner Familie und meinen Freunden gefahren und habe dort die Zeit mit ihnen verbracht.
Es war sehr schön. Schon bei der Zugfahrt kam ein wohliges Gefühl in mir hoch. Seit Anfang des Jahres war ich nicht mehr zu hause und hatte auch meine Eltern und meine Schwester nicht mehr gesehen.
Als ich wieder zu hause war feierte ich mit meiner nur ein Jahr jüngeren Schwester und meinen besten Freunden in unserer Stammbar rein. Danach zogen wir noch in den nächsten Club weiter. Wir hatten einen super Abend und ich konnte endlich mal wieder voll und ganz entspannen und gelassen sein. Ich hatte auch einen sehr vergnügte Abend mit einer meiner alten Klassenkameradinnen.
Am nächsten Tag kam dann zum Kaffee und Kuchen meine gesamte Familie und am Abend grillten wir noch. Da kamen dann auch wieder alle meine Freunde. Da ich auf einem Samstag Geburtstag hatte, feierten wir also auch ordentlich raus, so dass ich am Sonntag völlig fertig und total verkatert mit meiner alten Klassenkameradin in meinem Bett aufwachte. Das war mir natürlich total unangenehm, da ich ja nachmittags wieder zurück nach Bayern fahren wollte und eigentlich nicht vor hatte mir eine Freundin zu hause im Norden anzuschaffen und dann eine Fernbeziehung zu führen. Ein bisschen netter sagte ich ihr das auch und sie hatte glücklicherweise auch totales Verständnis für mich und sah das genauso, so dass ich nachmittags auch guten Gewissens wieder fahren konnte und ein echt cooles Wochenende zu hause mit meinem Liebsten hatte. |
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| Heute war wieder einer von den blöden Tagen.
Schon als ich mittags kam, hatte ich eher schlecht Laune und eigentlich keine Lust arbeiten zu gehen. Das ist bei mir ein ganz schlechtes Zeichen, denn wie ihr wisst, freue ich mich sonst immer auf meine Arbeit.
Mittags war auch noch alles ok, doch am Nachmittag wurde ich zu Herrn Merkewitz gerufen, weil er einen Herzstillstand erlitten hat. Herr Merkewitz war immer sehr freundlich und hat auch mal nach dem Befinden der Angestellten gefragt. Ich glaube er sah in mir immer einen seiner Enkel. Bis heute weiß ich leider nicht warum, aber die Familie vom Herrn Merkewitz war selten zu Besuch, obwohl sie nicht weit weg wohnen. Das finde ich immer sehr traurig. Da ist ein Mensch der Familie auf fremde Hilfe angewiesen und wird von der Familie ins Heim gebracht, weil sie sich nicht um ihn kümmern können und trotzdem besuchen sie ihn dann selten, obwohl sie die Möglichkeit hätten, da sie in der Nähe wohnen.
Mein Großvater wurde auch vor einiger Zeit mit dem Notarzt ins Krankenhaus gebracht und verstarb nur kurze Zeit später und ich saß hier in Bayern fest und konnte nicht mal eben vorbeifahren und mich von ihm verabschieden. Hätte ich die Chance gehabt, sie aber nicht genutzt, würde ich mir wahrscheinlich sehr lange vorwürfe machen. Ein bisschen hoffe ich auch, dass dies nun die Familie von Herrn Merkewitz tut. Er war so ein unglaublich warmherziger Mann, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass er sich mit seiner Familie zerstritten hat.
Das ist ein Umstand den ich hier im Seniorenheim nicht mag. Der Tod ist überall und man muss immer damit rechnen, dass einer seiner Patienten stirbt. Es ist ein ungutes Gefühl mit dem Wissen um diese Tatsache jeden Tag zur Arbeit zu gehen. |
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| Heute war wieder einer von den blöden Tagen.
Schon als ich mittags kam, hatte ich eher schlecht Laune und eigentlich keine Lust arbeiten zu gehen. Das ist bei mir ein ganz schlechtes Zeichen, denn wie ihr wisst, freue ich mich sonst immer auf meine Arbeit.
Mittags war auch noch alles ok, doch am Nachmittag wurde ich zu Herrn Merkewitz gerufen, weil er einen Herzstillstand erlitten hat. Herr Merkewitz war immer sehr freundlich und hat auch mal nach dem Befinden der Angestellten gefragt. Ich glaube er sah in mir immer einen seiner Enkel. Bis heute weiß ich leider nicht warum, aber die Familie vom Herrn Merkewitz war selten zu Besuch, obwohl sie nicht weit weg wohnen. Das finde ich immer sehr traurig. Da ist ein Mensch der Familie auf fremde Hilfe angewiesen und wird von der Familie ins Heim gebracht, weil sie sich nicht um ihn kümmern können und trotzdem besuchen sie ihn dann selten, obwohl sie die Möglichkeit hätten, da sie in der Nähe wohnen.
Mein Großvater wurde auch vor einiger Zeit mit dem Notarzt ins Krankenhaus gebracht und verstarb nur kurze Zeit später und ich saß hier in Bayern fest und konnte nicht mal eben vorbeifahren und mich von ihm verabschieden. Hätte ich die Chance gehabt, sie aber nicht genutzt, würde ich mir wahrscheinlich sehr lange vorwürfe machen. Ein bisschen hoffe ich auch, dass dies nun die Familie von Herrn Merkewitz tut. Er war so ein unglaublich warmherziger Mann, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass er sich mit seiner Familie zerstritten hat.
Das ist ein Umstand den ich hier im Seniorenheim nicht mag. Der Tod ist überall und man muss immer damit rechnen, dass einer seiner Patienten stirbt. Es ist ein ungutes Gefühl mit dem Wissen um diese Tatsache jeden Tag zur Arbeit zu gehen. |
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| Heute habe ich mir einen Artikel in einer Fachzeitschrift für Demenzerkrankte durchgelesen, der mich sehr nachdenklich gestimmt hat. Laut neusten Studien wird jeder zweite in irgendeiner Form demenzkrank. Diese Krankheit muss sich nicht immer im schlimmsten Stadium zeigen. Schon öfteres Vergessen bestimmter Dinge oder Handlungsabläufe wird zur Demenzerkrankung gezählt.
Gelesen habe ich weiterhin, dass es für Demenzerkrankte wichtig ist, nach einer Beschäftigung ein Erfolgserlebnis, also ein Ergebnis zu verbuchen.
Als Beispiel wurde genannt, dass Demenzerkrankte gerne Handtücher sortieren und falten, weil sie da etwas vor ihren Augen tut. Außerdem ist das Sortieren von Knöpfen eine gute Art der Beschäftigung. Dabei müssen sie sich konzentrieren, die Finger werden feinmotorisch bewegt und ein erfolg, nämlich die sortierten Knöpfe sind erkennbar. Außerdem wird zu leichter Arbeit geraten, wie zum Beispiel das Fegen im Garten oder auf der Straße im Herbst oder im Sommer. Für die Feinmotorik wird auch das Ausmalen von Mandalas empfohlen.
Bisher habe ich mich noch nie so intensiv mit dem Thema der Demenzerkrankung auseinander gesetzt. Es ist ein wirklich hartes Thema, das einen fertig macht, lässt man es zu sehr an sich ran. Ich finde es sehr interessant und das könnte auch etwas sein, mit dem ich mich später als Arzt mal mehr mit auseinander setzten möchte. Vielleicht ist meine Zukunft ja die Chirurgie und die Erforschung von Alzheimer und Demenz. Es wäre etwas wundervolles, wenn man diese Krankheit heilen oder wenigstens stoppen könnte, wenn man sie erkennt. Wenn ich in der Zukunft Patienten und deren Angehörigen und Freunden den qualvollen Weg des Vergessens ersparen könnte, würde sich für mich ein Traum erfüllen. |
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| Nun, Ende Juni, habe ich mal eine Woche Urlaub genommen und bin zum anderen Teil der Familie nach Kiel an die Ostsee gefahren. Zur Zeit ist Kieler Woche und ich nutze das immer sehr gerne als Anlass um die Familie zu besuchen.
Mit dem Zug bin Am Samstag in den hohen Norden gefahren und wurde vom Bahnhof von meiner gleichaltrigen Cousine abgeholt. Mit ihr fuhr ich dann zu meiner Tante nach hause. An den folgenden Tagen und Abenden machte ich dann mit meiner Cousine und meinem Cousin die Kieler Woche unsicher. Wir schauten uns einige kostenlosen Konzerte an, gingen kostenlos ins Freiluftkino, dass vom CITTI_Park aufgebaut wurde und aßen beim Internationalen Markt in allen Herren Ländern. Der Internationale Markt wird vor dem Rathaus aufgebaut. Sämtlich Länder stellen dort ihr essen vor und es wird viel internationale Musik gespielt und Shows aufgeführt. Gegessen habe ich beispielsweise in Finnland, Pakistan und Hurghada.
Die Kieler Woche
ist super! Es kommen Segler aus der ganzen Welt, die am letzten Samstag der Kieler Woche die Windjammer Parade begleiten. Sämtliche Segelschiffe fahren dann über die Kieler Förde raus auf die Ostsee. Oftmals wird diese Parade von der Gorch Fock, dem Segelschulschiff der Marine angeführt. Dieses Jahr war sie wegen der Vorfälle Anfang des Jahres nicht mit dabei.
Alle Konzerte und Aufführungen sind dann immer kostenlos. Die ganze Stadt ist dann mit Bühnen und Buden zugestellt und überall ist zu jeder Zeit etwas los. Das ist wirklich toll!
Mit den Freunden meiner Cousine und meines Cousins war ich dann auch immer noch in den Kieler Clubs und ich lernte tolle Mädchen kennen, mit denen ich schöne Abende/Nächte verbrachte. |
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Letztes Wochenende hat unsere erste Modenschau statt gefunden und wurde begeistert angenommen. In unserem Speiseraum wurden die Tische beiseite geschoben und in der Mitte wurde ein großer Laufsteg aufgebaut.
Das hiesige Modehaus hatte ein paar Models engagiert, die ausschließlich Mode präsentierten, die von älteren Damen und Herren getragen werden können. Nach dem Mittagessen wurde der gesamte Raum umgebaut und der Modehaus-Chef traf mit den Sachen und den Models ein und zwei Stunden später ging die Show los. Fast das gesamte Seniorenheim kam in den Speisesaal, um sich die Show anzusehen. Im Anschluss konnte dann geshoppt werden. Die Senioren konnten die Kleidungsstücke anprobieren und danach kaufen. Extra für uns gab es auch Rabatt auf einige Sachen. Es wurde wirklich viel gekauft, sodass erstmal monatlich eine Veranstaltung in diesem Rahmen statt finden wird. Ich bin stolz, dass ich so eine gute Idee hatte. Ich habe das Gefühl, ich bringe langsam frischen Wind hier in den Laden. Ich glaube, dass sich sowohl die Angestellten, als auch die Bewohner freuen, dass ich da bin. Ich habe auch mal wieder den Computerraum bei meiner Chefin angesprochen. Sie möchte nicht mehr als zwei Computer kaufen, weil sie nicht glaubt, dass diese Idee zukunftsträchtig ist. Da es nur mich und einen Zivi gibt, der sich mit den ganzen Computersachen auskennt, gibt es nicht so viele Leute die sich mit den Senioren an die Computer setzten könnten und die Arbeit in das Erklären stecken würden.Ich finde das schade, werde mich aber mit den Leuten an den PC setzten und ihnen das Internet und die Funktionen eines Computers versuchen näher bringen. |
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| Vor ein paar Tagen hat mich ein älterer Herr angesprochen, ob wir nicht mal einen Spielenachmittag veranstalten könnten. Ich fand die Idee simpel und super und fragte mich, warum noch keiner der Angestellten auf diese gute Idee gekommen ist. Ich ging sofort zu meiner Chefin und eröffnete ihr den Wunsch des Herrn und auch ihr gefiel die Idee sehr gut.
Ich wurde also tags drauf mit dem Auto zum nächsten Spielzeugladen geschickt, um einige Spiele zu kaufen. Auf meinem Einkaufszettel stand eine große Spielesammlung und ein Kartenspiel. Ich kaufte also alles ein und schon für den Nachmittag war die erste Runde zum Spielen angesetzt. Die Nachfrage war groß und ich war froh, dass wir für jeden der spielen wollte, einen Platz hatten.
Am nächsten Tag kamen wieder die ersten Familienmitglieder der Bewohner und dankten uns für den gelungenen gestrigen Nachmittag. Ihre Angehörigen haben sich wohl gut amüsiert und einen einen so schönen Tag, dass der Wunsch nach einem regelmäßigen Spielenachmittag da ist. Nun wird voraussichtlich einmal in der Woche einer statt finden.
Außerdem kam auch noch die Idee zum Rollstuhltanz auf und zu einer Modenschau. Die Rollstuhltanz Idee konnten wir noch nicht verwirklichen, wird aber für das kommende Wochenende in Angriff genommen. Ebenso die Modenschau. Da sehen die Pläne so aus, dass einmal im Monat oder alle zwei Monate ein Modeausstatter aus der Umgebung eine Modenschau bei uns ausrichtet. Die Nachfrage nach neuer Kleidung ist bei uns sehr groß. Die Bewohner möchten nicht alles, von ihren Angehörigen gebracht bekommen, sonder auch mal selber entscheiden. Wenn sie nicht zur Mode kommen können, muss die Mode zu ihnen kommen.... |
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| Ich hatte ja letztes mal schon angefangen über mich zu berichten. Ich habe ja auch schon geschrieben, dass ich eigentlich Medizin studieren wollte, aber nun im letzten Herbst die Ausbildung als Altenpfleger angefangen habe. Diese werde ich nun auch definitiv durchziehen und einige Wartesemester ansammeln. Ich brauche mir ja gar nicht ein zu reden, dass ich bald Chancen auf einen Studienplatz in München hätte.
Mir macht meine Arbeit im Altenheim auch sehr viel Spaß. Natürlich war es anfangs eine sehr große Überwindung für mich alten, fremden Menschen bei der Körperhygiene behilflich zu sein, doch irgendwer muss dies ja auch tun. Ich denke der Unterschied zwischen Babys und Senioren ist der Respekt, den man ihnen entgegen bringt.
Ein Baby ist süß und niedlich und keiner macht sich Gedanken, wenn man ihm den Po abwischt, es badet, füttert und sauber hält. Bei Senioren ist das anders. Jeder hat Eltern, Großeltern und andere ältere Verwandte und niemand kann sich vorstellen, denen bei der Selbstreinigung behilflich zu sein. Wir bringen älteren immer mehr Respekt entgegen, sodass wir Angst haben, ihnen zu nahe zu kommen. Man muss in Gedanken diesen Respekt umwandeln, sodass man keine Angst vor der Berührung hat, sondern sich selber sagt, dass man ihnen den Respekt in so weit zeigt, dass man ihnen ohne Scham entgegentreten kann und ihnen so hilft, dass es für niemanden unangenehm wird. Das ist eine schwierige Aufgabe und der muss man gewachsen sein. Ich hoffe, dass ich dieser Aufgabe gewachsen bin und jedem Menschen genügend Respekt entgegen bringe, in der Hoffnung, dass auch mir später so gut geholfen wird. |
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Heute möche ich euch mal etwas über mich erzählen. Da ich diesen Blog ja nun schon einige Zeit pflege und ihr noch nicht allzu viel über mich wisst, dachte ich, es wäre einmal an der Zeit!
Mein Name ist Samuel, ich bin 20 Jahre alt und wie ihr bestimmt schon mitbekommen habt gelernter Altenpfleger.
Ich habe meine Ausbildung bei uns im Seniorenheim in bobingen gemacht und bin hier immernoch tätig. Warum ich Altenpfleger werden wollte? Das fragen mich viele, denn die meisten finden die Vorstellung eklig alte Menschen waschen oder gar windeln zu müssen. Alle denen kann ich nur sagen,dass ich es nicht schlimm finde.
Im Gegenteil. Ich finde es manchmal sogar sehr bereichernd. Denn immerhin kommen wir alle irgenwann in dieses Alter und diese alten Leutchen haben so viel in ihrem Leben erlebt und gelesitet, dass sie es verdienen einen guten Altersabend zu verbringen. Bereichernd ist es in dem Sinne,dass ich oftmals Geschichten von früher höre, was zum einen interessant, zum anderen auch sehr lehrreich sein kann.
Außerdem sind einem die Menschen oftmals so dankbar. Besonders diejenigen,die keine Familie mehr haben oder besser gesagt, keine die sich um sie kümmert. Sie strahlen dann über das ganze Gesicht,wenn sie alte Geschichten erzählen können und merken,dass sich auch jemand dafür interessiert.
Neulich wollte mir eine unserer Seniorinnen sogar ihr ganzes Erbe vermachen. Aber sowas dürfen wir gar nicht annehmen und ich möchte das auch nicht. Denn ich will nicht, dass die Leute denken,ich mache diesen Job um nachher vielleicht ein Erbe abzustauben.
Ich habe mich dann mit dieser Frau zusammengesetzt und wir haben uns 2 Stiftungen angesehen,die ihr Vermögen sehr gut gebrauchen können! |
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Hallo ihr lieben!
Heute möchte ich euch eine Geschichte erzählen von einer der ältesten Frauen bei uns im Seniorenheim.
Sie ist bereits 100 Jahre alt. Im Januar hatte sie Geburtstag und da gab es ein großes Tam Tam. Da kam der Bürgermeister, die Kirche, lauter Leute von irgendwelchen Vereinen. Es gab sogar einen Brief vom Bundespräsidenten. In dem ihr herzlich von der Bundesrepublik Deutschland gratuliert wurde!
Aber bei solch einem langen Leben,da fragt man sich doch,was der Mensch so alles erlebt haben muss.
Ich habe mit Frau Marx neulich gesprochen und sie hat mir einiges erzählt. Die Frau ist trotz ihrer 100 Jahre noch im Kopf fit wie ein Turnschuh! Obwohl sie noch das Kaiserreich erlebt hat, den 1. Weltkrieg, die Weimarer Republik,das Ns-Regime, den 2. Weltkrieg, die DDR, die Wende etc.
Alleine 6 Währungsumstellungen hat sie mitgemacht. Unser eins beschwert sich ja dauernd über den Euro, aber Gott sei Dank musste mir noch keine Inflation miterleben. Sie hat mir erzählt, wie von der einen auf die andere Minute das Geld, für das sie hart gearbeitet hat nichts mehr wert war! Das ein Brot plötzlich 1 Milliarde Reichsmark kostete.
Dann hat sie wie gesagt 2 Kriege miterlebt. Im Ersten starben 2 Brüder von ihr. Im Zweiten starb ihr Mann. Sie hat dann ab 1944 ihre Tochter Anneliese allein großgezogen. Sie war gelernte Köchin, aber trotzdem hat das Geld nie gereicht. Als alleinerziehende Mutter in der Nachkriegszeit muss es sehr schwierig gewesen sein!
Ihre Tochter Anneliese, hat den Vater nie kennengelernt, sie musste teilweise beim Bauern um die ecke Kartoffeln stehlen gehen,damit es zum überleben gereicht hat.
Solch harte Zeiten kann man sich heute gar nicht mehr vorstellen. Ich finde solch einem Leben gebührt Respekt! |
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• 20.03.2011 - Respekt
Heute ist wieder so ein Tag...einer von den richtig beschissenen!
Heute morgen kam nach 3 freien Tagen ( wir arbeiten immer 6 Tage und dann haben wir 3 Tage frei) auf Arbeit und sehe nur wie ein paar Kartons,eine Kommode und anderes Zeugs rausgetragen werden. Ich kenne dieses Kommode...ich gehe also ins Dienstzimmer und frage, ob das passiert ist, was ich vermute, ob Frau Wiesmeier gestorben ist? Die Antwort kommt von unserem Azubi kurz und schroff: "Meinst du die völlig verwirrte Alte aus Zimmer 7"?
Ich merke, dass ich mich wirklich beherrschen muss, als ich sage:" Ja ich meine die nette,alte Dame aus Zimmer 7, welche an Demenz Grad 3 gelitten hat"!
Daraufhin Tobi:" Ja die ist vorgestern Nacht abgekratzt"!
In diesem Moment kann ich mich nicht mehr beherrschen! Ich schreie ihn an:" Sag mal wieso willst du eigentlich Altenpfleger werden? Du bist so ein Arschloch und hast keinen Respekt vor den alten Menschen. Ich hoffe,dass du später Mal genauso behandelt wirst, wenn du alt und wehrlos bist.
Das hat gesessen. Er guckt mich völlig bedeppert an und sagt nur:" Komm mal runter Mann. Hab es ja nicht so gemeint!"
Ich drehe mich nur um und gehe aus dem Zimmer. Dies sind so Momente, wo ich mich wahnsinnig ärgere. In unserer Gesellschaft sind alte Menschen nichts mehr wert. Sie werden respektlos behandelt und alles was sie für uns und unsere Gesellschaft einmal getan haben, ist plötzlich nichts mehr wert. Ich hoffe inständig, dass sich dieses Bild noch ändert, bis ich irgendwann alt bin. Sonst kann ich nur hoffen,dass meine Kinder mich später mal zu Hause pflegen. In den Altersheimen hat man sonst echt nichts mehr zu lachen, wenn solche Trottel wie Tobi einen mal pflegen. |
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Richtig traurig werde ich manchmal, wenn frisch jemand zu uns ins Altersheim kommt. Das heißt ja, dass der Mensch gerade erst seine Wohnung oder sein Haus verlassen hat, was bestimmt voll mit Erinnerungen ist. Erinnerungen an den vielleicht schon verstorbenen Ehepartner, Erinnerungen an Szenen aus einem früheren Leben, Erinnerungen an die Kindheit der eigenen Kinder, die inzwischen längst selbst Eltern sind. Wohin mit den ganzen Bilderalben, mit den ganzen Büchern, dem ganzen Papierkram der sich über die Jahre angesammelt hat.

Hier im Heim spielt sich das Leben plötzlich auf 15 Quadratmetern ab. Mitgenommen werden können vielleicht eine Kommode, ein kleine tisch und ein Sessel, ein Regal und eine Kiste Bücher. mehr passt nicht hinein, mehr Erinnerungen haben keinen Platz.
Manchmal, relativ oft kommt jemand zu uns, der an Alzheimer leidet. Der jeden tag ene Erinenrung mehr verliert, der sich nicht mehr daran erinnern kann, dass er Kinder hat, geschweige denn wie sie aussehen oder heißen könnten. Da stellt sich natürlich die Frage, ob da die Erinnerungen in Form von Bildern, Büchen oder Schallplatten überhaupt fehlen. Wenn sie nicht vermisst werden, werden sie auch nicht gebraucht.Oder stimmt das nicht.
Ich kann in letzter Zeit nicht damit aufhören, mir vorzustellen, wie ich sein werde, wenn ich nicht mehr 20, sondern plötzlich 80 bin. Und nicht mehr gut laufen kann. Damit kann ich glaube ich leben, dann benutzte ich eben so einen Rolaltor. Aber nicht mehr gut denken können, das möchte ich mir nicht vorstellen wollen. Gott sei Dank sind noch ein paar Jahrzehnte Zeit bis es soweit ist.
Ich werde mich jetzt zu Frau Möller setzen, sie liebt es mit mir zusammen bei den Ebay Kleinanzeigen die alten Münzsammlungen durchzuschauen. Sie hatte auch mal so eine Sammlung, sagt sie. Wo die geblieben ist? Wer weiß. |
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 Heute hatte ich ein sehr interessantes Gespräch mit einer alten Dame in der Seniorenresidenz, in der ich arbeite. Sie erzählte mir, dass sie ja eingentlich oben von der Küste käme,genauer gesagt aus Oldenburg. Daraufhin kamen wir ins Gespräch, da ich ja ursprünglich aus Wilhelmshaven komme und das ja nur einen Katzensprung von Oldenburg entfernt ist. Sie fragte mich, wie ich denn hierunter nach Bobingen gelangt sei und ich erzählte ihr meine Geschichte. Das ich nach der Schule unbedingt Medizin studieren wollte, jedoch aufgrund meines schlechten Numerus Clausus bisher keinen Studienplatz bekommen hatte. Deshalb bemühte ich mich um eine Ausbildung, um die nötigen Wartesemester zu sammeln. Und da ich in München Medizin studieren möchte, weil die Universität dort einen sehr guten Ruf hat, dort aber leider keinen Ausbildungsplatz bekam, verschlug es mich nach Bobingen. Daraufhin fragte ich die alte Dame nach ihrer Geschichte und sie berichtete mir einiges. Das sie nach der Schule in Bremerhaven eine Lehre als Bäckereifachverkäuferin angefangen hatte und dort ihren damaligen Mann kennenlernte. Dieser war bei der Marine stationiert und machte ihr nach nicht einmal 3 Monaten einen Heiratsantrag. Das Problem allerdings war, das er aus Bobingen kam und das mehr als 700 km entfernt war. Aber wie das nunmal früher so war, zog sie mit ihrem zükünftigen Mann nach Bobingen und lebte bis zu seinem Tod vor 5 Jahren mit ihm zusammen. Oldenburg allerdings hat sie nie vergessen können und weil sie mir erzählte, wie schön die Häuser dort wären, schauten wir uns gemeinsam aus Spaß immobilien in oldenburg an und verbrachten so den Nachmittag gemeinsam. Es war eine echt schöne Erfahrung mal wieder mit einer Frau aus meiner Heimat zu sprechen. |
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| Im Internet wird man überschüttet von Information und Werbung. Es gibt tausende Seiten, wo man überhaupt keinen Überblick mehr hat und verunsichert wird.
Ist die Seite seriös, sind die Angebote echt oder sind das womöglich Falschinformationen?
Auch durch die Medien wird man regelrecht verängstigt, man weiß nicht mehr wo man sich sorgenfrei aufhalten und einkaufen kann im Internet und verzichtet lieber ganz darauf. Doch das ist ein Fehler, denn es gibt so viele Möglichkeiten das Internet sinnvoll zu nutzen, dass es wirklich schade wäre, darauf zu verzichten.
Darum habe ich mich einmal umgeschaut und nach seriösen Internetseiten Ausschau gehalten, die auch Ihnen nützen. Und da es wirklich viele solcher tollen Seiten gibt, habe ich mir gedacht, stelle ich jeden Monat eine neue Internetseite vor, die Ihnen etwas bringen kann. Käuferportal Sie möchten so etwas wie einen Krankenfahrstuhl oder eine Seniorenbett im Internet bestellen, wissen aber nicht, ob der Verkäufer im Internet seriös ist? Das Käuferportal kann Ihnen helfen, denn es hat sich zur Aufgabe gemacht, den Kunden mit dem richtigen Verkäufer zusammen zu bringen. Dabei fällt für Sie nichts an außer der reguläre Kaufpreis des Produktes. Sie geben auf der Internetseite einfach das Produkt ein, welches Sie kaufen möchten und Das Käuferportal sucht Ihnen die richtigen Verkäufer heraus. Dabei handelt es sich allerdings nicht um eine Preisvergleichsuchmaschine, denn die können nie gewährleisten, ob das Produkt noch aktuell ist, oder der Verkäufer auch seriös ist. Das Käuferportal hat nur Verkäufer bei sich, die seriös und geprüft sind. So können Sie mit einem sicheren Gefühl einkaufen.
Um auf die Seite zu gelangen, schauen Sie einfach in der Linkliste auf meinem Blog.
Viel Spaß beim unbesorgten Einkaufen |
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Wenn der Körper nicht mehr will
Oft kommt es plötzlich und unerwartet, die Beine, der Rücken oder die Gelenke machen nicht mehr mit.
Man braucht Hilfe beim Laufen und beim Aufstehen. Wie gut, dass man seinen Partner hat, der unterstützen kann.
Doch was ist, wenn da niemand ist? Wenn man allein in einem großen Haus lebt und von einem auf den anderen Tag nicht mehr richtig laufen und die Treppe hinaufsteigen kann?
Diese Porbleme haben viele und deswegen gibt es tolle Geräte, die einem das Leben leichter machen.
Nützliche Geräte
Man ist die Treppe tagein tagaus hinaufgerannt, geschlendert oder gestolpert, doch wenn es plötzlich bei jedem Schritt schmerzt, was dann? Es gibt einfachere Möglichkeiten, als auszuziehen und sich eine neue Bleibe zu suchen.
Der Treppenlift zum Beispiel ist komfortabel und macht sogar das Wäschehochtragen zum Genuss.
Doch sollte man auf einige Dinge beim Kauf achten:
- Finanz-Check: Wie viel Geld sollte ich einplanen?
- Vergleich: Welches Modell ist das richtige für mich?
- Informieren: Worauf muss ich achten, wenn ich mir einen Treppenlift anschaffen möchte?
Im Internet gibt es viele Seiten, die ausgiebig über Treppenlifte informieren. Man sollte genauestens vergleichen.
Wenn man sich Zeit bei der Recherche lässt, kann man viel Geld sparen und einen Treppenlift finden, der genau zu einem pass |
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Modern wohnen
Immer mehr Senioren haben keine Lust, allein zu wohnen. Der Partner ist vielleicht traurigerweise vor kurzem verstorben und man möchte aus dem Haus oder der Wohnung heraus, die voller Erinnerungen stecken.
Nun kommt die Frage, wohin? Der Familie möchte man nicht zur Last fallen und ein Altersheim kommt nicht in Frage, weil man sich noch zu dynamisch fühlt.
Viele Altersheime bieten "Betreutes Wohnen" an, aber auch das kann sehr kostenintensiv sein.
Senioren-WG
Ein neuer Trend wächst nun enorm. Viele einsame Senioren gründen eine WG und ziehen mit Gleichgesinnten zusammen. Das kann viel Freude und Spaß bringen und die oft verlorene soziale Ader, die Verwitwete verlieren, weil sie sich der Isolation aussetzen, wieder zum Fließen.
Wo soll ich suchen?
Im Internet findet man viele WG-Angebote und Portale, bei denen man gezielt nach WG-Partnern suchen kann. Ob man gemeinsam lesen oder die Welt bereisen möchte, kann alles dort besprochen werden.
Dabei sollte man sich nicht abschrecken lassen von den zahlreichen Studenten, die eine WG suchen, sondern muss ein bisschen Zeit aufbringen, um den oder die passenden Partner zu finden.
Nicht vergessen: die Senioren-WGs sind noch im Kommen. |
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Vorbei ist die Zeit der meckernden und muffeligen Alten! Immer mehr Senioren gehen mit dem Trend und der schnellen Zeit. Sie wollen mehr erleben und ihre Freizeit genießen!
Und auch das Internet kann sehr hilfreich sein, denn hier kann man Tipps und Tricks für ältere Menschen publizieren und aktive Senioren unterstützen!
Doch kommt der Geist immer mit, macht der Körper irgendwann nicht mehr so, wie man will. Dafür gibt es aber auch kleine Helferlein, die das Leben leichter und angenehmer machen und man sich so auf wichtige Dinge konzentrieren kann!

Selbst Computer- und Internetkurse für Senioren sind allgegenwärtig...denn noch nicht jeder kann mit dem schnellwachsenden Internet mitgehen. Wenn man nicht damit aufgewachsen ist, dann kann es sehr verwirrend und beängstigend sein. Auch dafür sollte Abhilfe geschafft werden.

Dieser Blog ist für die "Goldene Generation" gemacht, um Ratschläge zu geben, aber auch zu erhalten. Denn wer kann besser Erfahrungsberichte geben, als sie?
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